Projekt- und Interimmanagement



Nachfolgend finden Sie eine Auflistung meiner wichtigsten Projekte:


Stadt Regensburg und Höcker Project Managers

Branche: Logistik, Verkehrsinfrastruktur, Öffentlicher Sektor:
Projektsteuerung und Beratung für die Gesamtprojektleitung in der Planungsphase zur Neueinführung einer Stadtbahn (Volumen 1,2 Mrd. Euro).
2 Jahre:
 - Unternehmensübergreifend: Projektstrukturplan, Projekthandbuch, Ressourcen-/ Einsatzplanung, Rahmen-/ Steuerungsterminpläne (MS Project/ Excel) 
- Zentrale Schnittstelle zu Fachbereichen, Stakeholdermanagement
- Leitung von organisationsübergreifenden Fachplanungs-Workshops (Betreiber, Stadtverwaltung, Planungsbüros, Politik, PR, Behörden)
- Einführung einer Besprechungsstruktur für das Gesamtprojekt
- Systemisch-agile Techniken, Entspannungsübungen, Meditationen 

Congstar GmbH (Deutsche Telekom AG)

Branche: Telekommunikation:
Projekt-, Portfolio- und Produktmanagement, Terminpläne, Einkauf, Pricing/Tarife, IT-Workflows, Prozessmanagement:
 - Produktmanagement: Bundling Tarife und Endgeräte
- Portfolio-Auswahl u. Pricing der Hardware (Smartphones, Tablets...)
- Zielgruppenspezifische Vermarktung über die Vertriebskanäle
- Einkauf Hardware und Verhandlung der Konditionen mit Herstellern
- Business-Cases, Strategievorlagen, Forecastplanung, 
Marktforschung, Markt-/ Wettbewerbsanalysen.
2 Jahre.

ProSiebenSat.1 AG, Maxdome GmbH

Branche: Medien/ Telekommunikation:
Leitung Vertrieb, Preis- und Produktmanagement Video-on-Demand (Interim-Leitung).
1 Jahr.

1&1 Internet AG, United Internet AG

Branche: ISP/ Telekommunikation/ Medien:
Beratung der Geschäftsführung: Strategie, Pricing, Business-Case, Einkauf Set-Top-Boxen.
1 Jahr.

Deutsche Bahn Cargo AG (Anstellung)

Inhouse Consulting/ Produkt- und Preispolitik: 
Projekt "Produktoffensive": Standardisierung Angebotsstruktur 
- Entwicklung kontinentaler Telekommunikations- und Logistikprodukte (z.B. GPS-Tracking) mit europäischen Partnern
- Marktforschung Gesamtprojekt "Produktoffensive"
- Standardisierung von Produktentwicklungsprojekten 
2 Jahre.

Deutsche Bahn Magnetbahn AG (Anstellung)

Gesamtprojektplanung Magnetbahn/ Transrapid. 
- Projekt-/ Terminplanung in Abstimmung mit Bundes- und Landesministerien u. Industriepartnern (Siemens, Thyssen)
- Ausschreibung/ Vergabe des Gesamtsystems (Generalunternehmer, GSL) 
1 Jahr.


Vodafone AG, Kabel Deutschland GmbH (Anstellung)

Branche Telekommunikation
 Senior Product und Pricing Manager Kabelanschluss B2B: 
 - Gesamtprojektleitung großer Preismaßnahmen 
- Projektleitung zur Produktentwicklung von Digital-TV-, Internet- und Infrastrukturlösungen (B2B und B2C)
- Zentrale Schnittstelle zu übrigen Fachbereichen
- Standardisierung Großkunden- und KMU-Verträge (B2B)
- Marktforschung im Geschäftskundenvertrieb
- Leitung Vertriebsschulungen bei Markteinführungen
- Projektplanung Digitalisierungs-Rollout (3 Mio. Endkunden)
2 Jahre.


Weitere längerfristige Projekte für die  

  • Deutsche Telekom AG
  • EWE AG (Energieversorgung)

 

Systemische Projekte und Workshops



Ich möchte hier zwei Referenz-Projekte vorstellen.

In dem einen Fall (Deutsche Bahn InfraGO AG) habe ich einen systemischen Workshop konzipiert, wie er beispielhaft ist für meine Arbeit. 

In dem zweiten Fall (Stadt Regensburg) habe ich systemische Methoden in Fach-Workshops der Ämter der Stadt Regensburg eingebunden. 


 

Deutsche Bahn InfraGO AG (eh. DB Netz AG): 

Der Wunsch meines Auftraggebers an mich war, im Rahmen eines systemischen Workshops herauszufinden, warum die Kommunikation zwischen den beiden großen öffentlichen Auftraggebern der DB InfraGO zum Erliegen gekommen ist und wie diese wieder in Gang gesetzt werden kann, um das Großprojekt zum Erfolg zu führen.

Aufbau des Workshops:

  • Powerpointpräsentation, um die Teilnehmenden auf der Verstandes-Ebene abzuholen (insb.: Was ist eine Organisationsaufstellung? Was sollte ich als TeilnehmerIn während der Aufstellug beachten? etc.)
  • Spielerische systemische Übung (--> Verständnis für Systemik)
  • Projektbezogene Meditation (--> Hinführung zum Unterbewussten)
  • Durchführung der Organisationsaufstellung
  • Gemeinsame Reflektion des Geschehenen.


Ohne näher auf die Ergebnisse eingehen zu wollen, darf ich an dieser Stelle ein paar Zitate der Teilnehmenden wiedergeben:
   

„Die Blockaden im Projekt sind Projektionsflächen für lange Zeit nicht angesprochene andere Konfliktfelder 

„Ich habe völlig neue Perspektiven auf das Projekt und die Beziehungen der Projektbeteiligten zueinander erhalten.“ 

„Manchmal ist es so einfach: Jetzt weiß ich, dass es an Anerkennung und Wertschätzung fehlt.“ 


Ohne diese Erkenntnisse hätte man vermutlich weiterhin versucht, ausschließlich auf der Fachebene (die ihre zwingende Berechtigung hat) zu agieren, die zwischenmenschlichen Themen jedoch außer acht gelassen, vermutlich mit der Folge eines längerfristigen Kommunikationsstillstandes zwischen den Auftraggebern.



Projekt Stadtbahn Regensburg:

Zunächst wurde ich für das Projekt Stadtbahn Regensburg als externer Projektsteuerer in den Leistungsphasen 1 und 2 (Masterplanphase: Grundlagenermittlung, Vorplanung) engagiert. Ziel des Projektes war, bei einem einerseits überlasteten Bus- und PKW-Verkehr und gleichzeitig steigender Einwohner- und hoher Pendlerzahlen eine stadt- und klimaverträgliche sowie leistungs- und zukunftsfähige Verkehrslösung zu entwickeln.

Unter anderem habe ich die Fachstellen-Workshops der Stadt mit den Ämtern, Planungsbüros, zukünftigem Betreiber, etc. im zweimonatigen Turnus geleitet. Nach einigen der Tages-Workshops habe ich in Abstimmung mit der Projektleitung u.a. fach- und sachbezogene Meditationen mit anschließendem Sharing eingeführt. Die Ergebnisse waren überwältigend. Die Zusammenarbeit war sehr viel kooperativer, entspannter und zielorientierter. Das Außergewöhnliche war jedoch, dass im Sharing eine gemeinsame Projekt-Basis gefunden wurde, die alle anwesenden Projektteilnehmer unabhängig voneinander teilten - eine auf der unbewussten Ebene (Meditation, das "Feld") enstandenen Gemeinsamkeit/Einigkeit, auf deren Basis man gemeinsam weitergehen wollte. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Einigkeit in einer ausschließlich kopf-geführten Diskussion niemals enstanden wäre. 

Um es noch klarer zu formulieren: Es gab und gibt eine nicht sichtbare Verbindung zwischen den Projektteilnehmern - ja letztlich zwischen allen Menschen - an die wir in diesen Workshops angedockt haben.